1_HB Mangold im Blumentopf

2_BG_Kräuterwanne

3_HB_Mini-Kräuterspirale_Balkon

5_HB_Salat im Balkonkasten

Balkonien - das kleine Paradies

Bunte Oase im städtischen Grau

Balkonien - ein schönes Wort, das die die Sehnsucht der Menschen nach einem eigenen kleinen Naturparadies ausdrückt. Viele junge Familien leben nicht mehr im Eigenheim auf dem Land oder in Vororten, sondern aus vielerlei Gründen sehr gerne direkt in der Stadt. Damit wird der Balkon zu jenem Sehnsuchtsort, für den auf dem Land der Garten steht. Im Wandel der Zeit ist es heute nicht mehr wichtig, den Balkon zur Präsentation nach außen zu nutzen, sondern komplett als Mikrokosmos zu sehen und zu nutzen. Auf einem Balkon, schön und vielfältig angelegt, können alle Gartenträume wahr werden!

Pflanzen stärken, Rücken schonen und Moore schützen!

Wäre da nicht das mühsame Schleppen der Erdsäcke! Jedes Jahr einmal die schweren Plastiksäcke vom Gartenmarkt ins Auto und vom Auto auf den Balkon wuchten, um die Erde in den Pflanzbehältern auszutauschen. Muss das wirklich sein? Nein!!! Mit Hilfe unserer Hortulust-Bodenaktivatoren können Sie sich das in Zukunft sparen! Hier erfahren Sie, wie und warum:

Pflanzen leben auf dem Balkon in Behältern. Sie können sich nicht so viel Wurzelraum erobern wie sie das in einem natürlichen Umfeld könnten - ein entscheidender Nachteil, wenn es um die Ernährung und Entwicklung starker Abwehrkräfte geht. Gerade diese Pflanzen brauchen daher einen lebendigen Boden mit ausreichend Makro- und Mikro-Nährstoffen, Wasserhaltefähigkeit und Bodenlebewesen. 

Daher wird oft empfohlen, jährlich die Pflanzen in "frische Erde" umzutopfen bzw. einjährige Pflanzen in "neue Erde" zu pflanzen. Welch ein mühseliges Geschäft für die/den Balkongärtner/in, die Sack um Sack in den dritten Stock hochschleppen! Dabei zeichnet sich "neue" Erde gegenüber "alter" Erde ledigllich durch ihren höheren Nährstoffgehalt und die höhere biologische Aktivität aus. Und diese Defizite lassen sich ausgleichen, ohne gleich die ganze Erde auszutauschen, z. B. mit unseren Hortulust-Bodenaktivatoren!

Mehr zur Zusammensetzung und Funktionsweise der Bodenaktivatoren erfahren Sie hier.

Die meisten Gartenerden, die im Handel verkauft werden, bestehen zu über 90 % aus Hochmoor-Torf. Tatsächlich werden von den jährlich in Deutschland verbrauchten zehn Millionen Kubikmeter Torf rund zweieinhalb Millionen an Freizeitgärtnerinnen und -gärtner verkauft! Um diese Nachfrage zu bedienen, kommt schon heute ein großer Teil der in Deutschland verwendeten Torfe aus den baltischen und russischen Hochmooren. Verzichten Sie auf den jährlichen Austausch der Erden und verwenden Sie unsere speziell für Balkon und Terrasse hergestellten Hortulust-Bodenaktivatoren, um Ihren Boden wieder zu revitalisieren. Dadurch sparen Sie nicht nur das mühselige Schleppen der Säcke, Verpackungsmüll, Fahrten zum Händler und damit verbundenen Spritverbrauch und Umweltbelastung. Sie schützen auch die im Moor lebenden seltenen und vom Aussterben bedrohten Tier- und Pflanzenarten und erhalten den wichtigen Lebensraum Moor als Regenwasser- und Kohlenstoffspeicher! 

Der erste Schritt zum Moorschutz ist, torffreie Erde zu kaufen. Achten Sie darauf, dass wirklich "torffrei" auf dem Erdsack steht, nicht nur "torfreduziert". Auch das Prädikat "bio" ist kein Garant für torffreie Ware! Sie können auch in der Küche und auf dem Balkon Ihre Grünabfälle selbst kompostieren. Dafür gibt es mittlerweile funktionale, innenraumtaugliche und "stylische" Wurmkomposter zu kaufen.

Aber auch torffreie Erde oder selbstgemachter Wurmkompost verliert im Laufe eines Jahres seine Düngewirkung und biologische Aktivität. Diesen Verlust können Sie mit Hilfe der Hortulust-Bodenaktivatoren ausgleichen. Den Verlust an Volumen dagegen können Sie nur durch das Nachfüllen mit neuer Erde ausgleichen.

Warum aber "verschwindet" die Erde in den Balkonkästen nach und nach? Bei käuflichen oder selbst gemachten Erden handelt es sich um Substrate, die fast ausschließlich aus organischem Material bestehen. Dieses wird von den Mikroorganismen im Boden nach und nach "verbraucht", d. h. sie ernähren sich von diesem Material. Übrig bleiben Kohlendioxid und Wasser, die organische Substanz wird also quasi "veratmet". Dadurch verringert sich das Volumen, die Behälter müssen nachgefüllt werden - das sind aber sehr geringe Mengen im Vergleich zu einem kompletten Bodenaustausch.

Und wie wird die Erde nachgefüllt? Statt die neue Erde oben auf die alte Erde zu schütten, mischen Sie lieber alte und neue Erde, fügen den Horutulust-Bodenaktivator hinzu und füllen die Behälter neu. "Alte Erde" muss also keinesfalls entsorgt werden, sie kann ohne Weiteres weiter verwendet werden. Sie ist nicht schlechter, weil sie alt ist. Sie ist nur "ausgelaugt", kann aber revitalisiert werden - dazu dienen unsere Hortulust-Bodenaktivatoren!

© Werner David, www.naturgartenfreunde.de

Grüne Beschattung

Durch die Begrünung entsteht auf dem Balkon ein angenehmes Mikroklima, die oft stehende Hitze unter künstlichen Beschattungen wird auf einem Balkon mit grüner Beschattung nicht vorkommen. Natürliche Schattenspender haben den Vorteil, dass ihr Schatten meist kühler ist und als atmosphärischer empfunden wird. Pflanzen Sie viele Kletterpflanzen zur Klimaregulierung auf Ihren Balkon. Kletterpflanzen wie das Immgrüne Geißblatt (Lonicera henryi) eignen sich für eine ganzjährige Begrünung. Auch Efeu ist eine sehr gute Pflanze für den Balkon, sie ist nicht nur immergrün, sondern auch pflegeleicht und filtert gefährliches Benzol aus der Umluft.

Statt eines Sichtschutzes aus Stoff kann man auch eine mobile Hecke auf dem Balkon pflegen oder Kletterpflanzen Bohnen, Winden oder einer Kletterhortensie diese Aufgabe übertragen.

Kinder & Balkon

Für Kinder ist ein üppig blühender Balkon, der vielleicht auch ein Naschbalkon ist, ein kleines Paradies. Auf kleinstem Raum ist es möglich zu beobachten, wie sich Insekten einfinden, aus Blüten Früchte werden und vielleicht auch der eine oder andere Vogel einzieht.

Gespielt werden kann auf solch einem Balkon mit allen elementaren Erfahrungen Feuer, Wasser, Luft und Erde. Feuer kann man mit Kerzen und Feuerschalen erleben, Wasser im Miniteich (siehe unten), Luft weht über jeden Balkon, und die Erde findet man zum Spielen in den Töpfen und Trögen.

Für Erwachsene bietet ein Balkon, welcher der Natur eine Stadtwohnung bietet, vielfältige Erholungsmöglichkeiten. Ob man ihn so konzipiert, dass einem die Früchte im wahrsten Sinne in den Mund wachsen, oder ob man aktiv Naturschutz betreibt und sich am Duft und an den Farben der Natur erfreut.

Lebensraum Miniteich

Besonders schön ist ein Miniteich auf dem Balkon. Er übt eine magische Anziehungskraft auf alles Leben in der Stadt aus. Miniteiche sind auf dem Balkon mit einfachen Mitteln schnell geschaffen. Wichtig ist der Standort: Miniteiche benötigen sechs Stunden Sonne am Tag ohne pralle Mittagssonne. Sie wählen also am besten einen halbschattigen Platz. Teichwannen kann man aus fast allen Behältern bauen, Hauptsache sie sind wasserdicht. Egal ob Mörteleimer, Bottiche oder Keramikkübel, für alle Behälter gilt: Es sollte ein Wasservolumen von mindestens 40 Litern hineinpassen, und die Wassertiefe sollte mehr als 10 cm betragen. Bepflanzt wird dann je nach Geschmack mit klein bleibenden Seerosen. Aber auch Sumpfvergissmeinicht, Froschlöffel, Rohrkolben, Sumpfschwertlilie, Sumpfgladiole, Pfeilkraut, Hechtkraut, Nadelkraut, Laichkraut, Wasserpest eignen sich sehr gut. Gepflanzt wird immer in Pflanzkörben, um ein Dominieren einzelner Pflanzen zu verhindern.

Insektenvielfalt auf dem Balkon

Tiere können sich auf einem Balkon mit Pflanzen und Wasser sehr schnell beheimaten. Damit sie sich auch vermehren können, sollte man ihnen ein Zuhause geben. Insektenhotels in einer Weinkiste bieten alles, was Insekten an Legeräumen und Verstecken brauchen. Einfach eine alte stabile Weinkiste mit Stroh, Bambusstäben, Schilfrohren, morschem Holz, angebohrten Aststücken, trockenen Blütenständen, aber auch Tonziegeln und Baumrinde bestücken. Damit die Bewohner auch ihre Wohnungen beziehen und verschließen können, sollten Sie noch ein Töpfchen mit Lehm dazutun. Wichtig ist, dass die Materialien frei von Holzschutzmitteln und Pestiziden sind.

Nisthilfen für Vögel

Sind erstmal Insekten da, kommen auch oft schon Vögel auf den Balkon. Schnell lassen sich Nistkästen montieren. Im Fachhandel gibt es für viele verschiedenen Vogelarten Nisthilfen zu kaufen. Im Trend liegen Kombiangebote, die als Paket Nistkästen mit verschieden großen Einflugslöchern anbieten. Dann finden schnell mal Kohl-, Blau-, Sumpf-, Tannen- und Haubenmeise, Gartenrotschwanz, Kleiber, Halsband- und Trauerschnäpper, Wendehals, Feld- und Haussperling, aber auch Fledermäuse ein ein passendes Zuhause. Mit wenig Aufwand lassen sich überdies Nisthilfen für Schwalben am Haus anbringen. Wenn man diese geschickten Insektenjäger ansiedeln möchte, sollte man ihnen auf der Terrasse eine Schale mit feuchtem Lehm aufstellen, damit sie Material für den Nestbau finden.

Ein solcher Balkon ist eine Möglichkeit, die städtische Flora und Fauna zu bewahren und ein angenehmes Klima zu schaffen.